Ein Zaun schützt nicht nur vor kriminellen Ausländern….

Im März kündigte die dänische Regierung an, einen Zaun an der Grenzen zu Deutschland zu errichten, um die sogenannte Afrikanische Schweinepest (ASP) einzudämmen. Viel Kritik an diesem Vorhaben kam, wie zu erwarten war, nicht von dänischen Staatsbürgern, sondern von bundesdeutschen Gutmenschen. Allem voran Umweltminister Habeck, der einen Zaun zum Schutz vor der Ausbreitung der Krankheit für ungeeignet hielt. Gegenüber den Medien ließ er verlautbaren: „Der Zaun wird nicht helfen, die Afrikanische Schweinepest herauszuhalten aus Dänemark.“ Die Maßnahme sei laut Habeck überzogen.

Getreu dem Motto, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, hat Habeck seine Meinung zu diesem Thema sprunghaft geändert, denn nur 3 Monate später bring der Umweltminister sogar selber einen Zaun in Gespräch. So könnte laut Habeck ein Zaun an dem knapp 100 Kilometer langen Nord-Ostsee-Kanal errichtet werden, um die Ausbreitung nach Norden zu verhindern. Also jetzt doch ein Zaun?

Das Verhalten von Habeck offenbart die kranke Ideologie der Gutmenschen. Wenn es darum geht, einen Virus gar nicht erst ins Land zu lassen und die Landesgrenzen entsprechend zu schützen, ist das „überzogen“. Man wartet lieber bis sich der Krankheitserreger bereits ausgebreitet hat, um dann mit Zäunen lediglich die Symptome zu bekämpfen.

Wir Nationaldemokraten begrüßen die konsequente Haltung der dänischen Regierung, die ja nicht nur einen Zaun bauen möchte, sondern weitere Maßnahmen, wie höhere Geldstrafen für die ungenügende Reinigung von Tiertransportern oder eine Aufklärungskampagne über die Gefahren durch kontaminierte Lebensmittelabfälle aus Osteuropa beschlossen hat. Wir sehen also, während bundesdeutsche Politiker nur reden, handeln unsere Nachbarn und haben bereits wirkungsvolle Maßnahmen auf den Weg gebracht, um den Virus einzudämmen.

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 05.07.2018

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