Kleingartenverein möchte weniger Ausländer aufnehmen

In der heutigen Zeit ist es schon mutig, wenn man sich zum Thema „Ausländer“ öffentlich äußert. Sehr schnell wird man in die sogenannte „rechte Ecke“ gedrängt und muß mit Konsequenzen rechnen. So auch im vorliegenden Fall. Der Vorsitzende eines Kieler Kleingartenvereins kritisiert das Verhalten vieler Kleingärtner mit sogenannten Migrationshintergrund. So würden ohne Erlaubnis des Vereins Kleintiere, wie Hühner oder Kaninchen gehalten, teils geschächtet und am offenen Feuer gegrillt. Oft hielten sich die Ausländer nicht an vorgeschriebene Ruhezeiten und andere Vorschriften. Der Migrantenanteil bei den Pächtern liegt nach Angaben des Vorsitzenden insgesamt bei 30 bis 40 Prozent. In einigen Anlagen überschreite er 60 Prozent. Dort sollen, wenn es nach ihm geht, keine Zuwanderer mehr aufgenommen werden. Er möchte diese Anwärter auf Anlagen mit geringerem Ausländeranteil verteilen.

Eine gesunde Einstellung, die eigentlich keinen Widerspruch erfahren dürfte und nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun hat. Trotzdem riefen diese Aussagen „Gutmenschen“ auf den Plan, die sofort wieder von Rassismus und Intoleranz faselten. Im Kieler Rathaus distanzieren sich SPD, Grünen und FDP von den Vorschlägen. Die Werte der Stadt seien Weltoffenheit und Toleranz. Deshalb sei ein Aufnahmestopp keine Lösung, so die Meinung der „Volksvertreter“, die hier erneut nicht die Interessen des eigenen Volkes vertreten. Auch der Kreisverband der Kleingärtner stellt sich nicht schützend hinter den Vorsitzenden eines großen Kleingartenvereins, sondern geht auf Distanz und möchte sich die Aussagen nicht bieten lassen. „Wir wehren uns vehement gegen solche rassistischen Vorwürfe", sagt Kreisverband-Rechnungsführer gegenüber den Kieler Nachrichten.

Für uns Nationaldemokraten bleibt bei der ganzen Berichterstattung das eigentliche Problem auf der Strecke. Wieso sind Gutmenschen nicht in der Lage sachlich und emotionslos über bestehende Probleme zu diskutieren? Warum muß immer gleich von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit gesprochen werden? Ist es nicht vollkommen normal, wenn ein Verein den Versuch unternimmt, Ausländer gleichmäßig zu verteilen, damit es nicht zu Problemen unter den Mitgliedern kommt?

 

 

Jörn Lemke

Stellv. NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 10.08.2018

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