Niedrige Löhne als Staatsversagen!

Ungleichheit ist grundsätzlich nicht ungerecht, weder beim Einkommen noch in der Bewer-tung einer ethnischen Zugehörigkeit. Ungleichheit führt erst dann zur Ungerechtigkeit, wenn der Maßstab der Ungleichheit zur Maßlosigkeit verführt. Für die meisten Deutschen steht innerlich verankert fest, daß Arbeitnehmer, die eine Vollzeitbeschäftigung nachgehen, ein Mindeststandard garantiert sein sollte, welcher es ermöglicht eine Familie damit zu ernähren. Daß dies in Schleswig-Holstein nicht immer zutreffend ist, zeigen vor allen die Problematiken im Niedriglohnsegment. Gerade in Berufsgruppen wie der Pflege oder der Erziehung mit seinen enormen Anforderungen, sind niedrige Löhne ein Offenbarungseid der Politik. Die Resultate dieser Staatsversagen führen immer häufiger zu psychischen Belastungen und damit unweigerlich in den sozialen Abstieg. Ungerechte Arbeitszeiten, schlechte Entlohnung sowie der hohe Zeit- und Erfolgsdruck verinnerlichen eine Ungleichheit, die Menschen an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit bringt! Demgegenüber stehen Spitzengehälter von Politikern, Wirtschaftsbossen und Managern, die bis zu 100mal mehr verdienen als Pflegekräfte oder etwa Handwerker.

Respektable Ungleichheit oder enorme Maßlosigkeit? Allein in Schleswig-Holstein waren in der Vergangenheit über 27% aller Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor beschäftigt! Damit stellte sich Schleswig-Holstein an die Spitze aller Bundesländer. Viele Landsleute sind arm trotz Arbeit, obwohl die „Jamaika-Regierung“ regelmäßig davon spricht, einen wirtschaftlich starken Norden zu etablieren. Soziale Gerechtigkeit sieht jedoch anders aus! Als Nationaldemokraten verstehen wir die nationale Solidarität nicht als hohle Phrase, sondern als einen wesentlichen Bestandteil unseres politischen Wollens. Dahinter steht eine leistungsgerechte Ordnung zu schaffen, unter dessen Voraussetzungen gerade Geringverdiener deutlich entlastet werden. Der Kampf gegen Lohndumping ist ein Kampf gegen Ungerechtigkeit und Staatsversagen auf höchstem Niveau. Die Ausbeutung so vieler Arbeitskräfte ist unethisch und muß beendet werden. Heute ist es schon so, daß Länder wie Frankreich und Italien der BRD vorwerfen, sich durch zu niedrige Löhne Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Die NPD Schleswig-Holstein vertritt die Ansicht, daß die Arbeitskraft ein hoher Wert darstellt und deshalb gut bezahlt werden muß, damit unsere Region davon profitiert.

 

 

 

Alexander Neufeld

Lübeck, den 17.09.2018

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