Imame und Rabbiner im Religionsunterricht

 

Wenn man sich einmal die Mühe macht, daß Parteiprogramm der „Grünen“ zu lesen, fallen einen einige multikulturelle Phantasien ins Auge, die bisher von kaum jemanden ernst genommen wurden. Blickt man allerdings auf die Wahlergebnisse dieser Partei in Bayern und Hessen, erhalten die Forderungen der Grünen ein ganz anderes Gewicht und man fragt sich wie diese Partei, die Deutschland am liebsten abschaffen möchte, überhaupt um die 20% der Wählerstimmen erhalten konnte.

Auch bei uns in Schleswig-Holstein scheinen die Wahlergebnisse der anderen Bundesländer zu beflügeln. Anders läßt es sich nicht erklären, daß die Grünen jetzt ganz offensiv einen „Religionsunterricht für alle“ fordern. Die Vorsitzende der Landtagsfraktion, Eka von Kalben, spricht von einem „interreligiösen Unterricht“, in dem auch Imame und Rabbiner mit unterrichten sollen. Den Religionslehrer sieht von Kalben künftig in erster Linie als Moderatoren eines Unterrichts, der den Schülern alle Religionen im Vergleich vorstellt – also einer Art Religionskunde, bei der die eigene Konfession oder Religion der Lehrer für den Unterricht unwichtig wird.

Was kommt als nächstes? Dürfen die Schüler dann auf Grundlage dieser Religionskunde frei entscheiden, ob sie sich konfirmieren lassen möchten, oder besser zum Islam oder Judentum konvertieren?

Solche abwegige Gedanken, wie sie hier von den „Grünen“ offen ausgesprochen werden, sollten dem Wähler zukünftig eine ernste Warnung sein. Wenn man aus Protest gegen die „vermeintlichen Volksparteien CDU und SPD“ ,die das Volk aus den Augen verloren haben, einer Partei wie den Grünen seine Stimme gibt, trägt man zum Untergang des deutschen Volkes in religiöser, kultureller und wirtschaftlicher Hinsicht bei.

Europa ist seit Jahrhunderten als das christliche Abendland religiös und kulturell geprägt. Auch wenn die großen christlichen Konfessionen sich nicht immer an die eigenen Gebote hielten, so fanden die wichtigsten christlichen Werte, die sich mit althergebrachten Sitten der germanischen Vorfahren mischten, Eingang in unsere Rechtsprechung und Lebensgewohnheiten. Begriffe wie Nächstenliebe und Toleranz bildeten die Grundlage für die Aufklärung und den Aufstieg Europas. Die Gleichberechtigung der Frauen war erst auf diesem Fundament denkbar. Der Orient mit seinem, im Mittelalter erstarrten Glauben, blieb ab dem 15. Jahrhundert zurück. Bis zum heutigen Tag sind Frauen in vielen islamischen Ländern minderwertig, in manchen nicht mehr wert als einige Ziegen. Man kann sogar mehre davon halten. Welche Werte sollen unsere deutschen Kinder in einem „interreligiösen“ Unterricht beigebracht werden und auf welcher Basis? Für die Christen ist Jesus Gottes Sohn, der gekommen ist, um die Menschen von der Sünde zu befreien und sie zum ewigen Leben zu führen, für die Juden ist er lediglich ein Abtrünniger und Rebell, da sie bis heute noch auf den Messias warten und für die Muslime sind Mohammed und Allah das Zentrum ihres Glaubens. Wer meint, daß die 3 Religionen miteinander vereinbar seien, der möge sich mit dem Talmud oder mit der Scharia befassen. Man wird dann erkennen müssen, daß diese Religionen unvereinbar sind und, daß Rabbis und Imame im Religionsunterricht nur zu Streit oder Verlogenheit führen können. Leider positionieren sich die christlichen Kirchen nicht deutlich genug gegen eine Islamisierung in Europa und sägen so an dem Ast auf dem sie selber sitzen.

Doch zurück zu den Aussagen der Grünen. Was kann man schon von einer Partei erwarten, deren Parteivorsitzender Robert Habeck bereits 2010 in seinem Buch schrieb: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wußte mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

Für uns Nationaldemokraten ist Heimatliebe selbstverständlich, kein Verständnis haben wir allerdings für Politiker, die vorgeben, sich für Naturschutz einzusetzen und jede bedrohte Pflanzen und Tierart schützen möchten, aber Völker zu einem multikulturellen Einheitsbrei vermischen. Umweltschutz ist Heimatschutz, diese Aussage gewinnt immer mehr an Bedeutung, denn nur wir Nationaldemokraten betrachten Mensch und Natur als Einheit, die es zu erhalten gilt.

 

Jörn Lemke und Ingo Stawitz

Stellv.& NPD-Landesvorsitzender

Lübeck, den 06.11.2018

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