Studie über Linksextremismus!

 

Seit Jahren wird immer wieder Geld für den vermeintlichen Kampf gegen Rechtsextremismus aus dem Fenster geworfen. Seit 2013 haben sich die Ausgaben „gegen rechts“ mehr als verdoppelt. Alleine die Bundesregierung gibt dafür jährlich über 100 Millionen Euro aus. Hinzu kommen die Gelder der Landesregierungen und der Kommunen.

Bei uns in Schleswig-Holstein hat man jetzt eine Studie für 60.000 Euro in Auftrag gegeben, welche den Linksextremismus in Schleswig-Holstein unter die Lupe nehmen soll. Sofort war der Aufschrei linker Gutmenschen groß. „Es ist fraglich, ob der zahlenmäßig relativ kleine Phänomenbereich Linksextremismus in Schleswig-Holstein eine kostspielige Studie rechtfertigt“, so der Grünen-Abgeordnete Burkhard Peters. Natürlich müssen auch die Sozis ihren Senf dazugeben und halten das Thema Linksextremismus für aufgebauscht. „Es gibt in Schleswig-Holstein keine linksextremistische Keimzellen“, betonte der SPD-Politiker Tobias von Pein.

Angesichts solcher Aussagen muß man sich fragen, in welcher Welt diese Herrschaften eigentlich leben bzw. ob nicht solche Personen selber zu diesem Kreis gehören oder damit sympathisieren. Spätestens seit den G20-Krawallen in Hamburg sollte doch für jeden offensichtlich sein, daß der Linksextremismus eine viel größere Gefahr für unsere Gesellschaft darstellt. Als Nationaldemokraten können wir ausführlich über linke Gewalttaten berichten. Hauswände von NPD-Aktivisten werden beschmiert, Autos beschädigt oder angezündet und NPD-Politiker auf offener Straße überfallen. Am Rande von nationalen Demonstrationen kommt es immer wieder zu Straftaten gewalttätiger linker Gegendemonstranten, die Seite an Seite mit den Sozis oder den Grünen „gegen rechts“ demonstrieren. Nicht selten fliegen dabei den NPD-Demonstranten Steine, Flaschen oder Feuerwerkskörper um die Ohren. Wenn Politiker trotz dieser Fakten immer noch von „aufgebauschtem Linksextremismus“ sprechen, ist das der Versuch von der Problematik abzulenken und damit wird Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung toleriert, so lange es gegen die „Richtigen“ erfolgt.

Wir Nationaldemokraten befürchten zwar, daß diese Studie über Linksextremismus torpediert wird und selbst wenn sie stattfindet, werden aus ideologischen Gründen, keine weiterführenden Konsequenzen folgen, dennoch ist sie zumindest ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

 

Jörn Lemke

Lübeck, den 26.03.2019

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