Die „Sauerei“ der Grünen
Wer in den vergangenen Jahren seine Stimme den Grünen gab, vertraute darauf, daß diese Partei zumindest beim Thema Umwelt- und Tierschutz keine faulen Kompromisse macht. Umso mehr ist der jetzige Beschluß des Bundesrates, der auch unter der Zustimmung der Grünen zustande kam, wie ein Schlag ins Gesicht für die Wähler dieser Partei. Den Grünen scheint der Machterhalt in den Landesregierungen wichtiger zu sein, als die eigenen politischen Ideale, mit denen sie lautstark in die Wahlkämpfe gingen. Auch bei uns in Schleswig-Holstein sind die Grünen in Regierungsverantwortung und haben den Entwurf für den Bundesratsbeschluß sogar mit ausgearbeitet.

Doch worum geht es genau?

Der Bundesrat hat unter Zustimmung der Grünen eine Novelle der Tierschutz-Nutztierverordnung beschlossen, die dazu führt, dass die grausame Kastenstandhaltung von Zuchtsauen acht weitere Jahre stattfinden darf. Dabei blieb unberücksichtigt, daß diese Haltungsform gegen das geltende Tierschutzgesetz verstößt. In Paragraph 1 und 2 des Tierschutzgesetzes ist klar geregelt, daß ein Tier verhaltensgerecht untergebracht werden muss und ihm nicht ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden, Schäden zugefügt werden dürfen. Eine wochenlange Fixierung von Sauen in engen Metallkäfigen, in denen sich die Tiere nicht einmal ausstrecken können, ist mit Sicherheit nicht verhaltensgerecht! Zudem verstößt es gegen ein Urteil des Magdeburger Oberverwaltungsgericht aus dem Jahre 2015, in dem es heißt: "Aus der Verordnung ergibt sich zwingend, dass den in einem Kastenstand gehaltenen Sauen die Möglichkeit eröffnet sein muss, jederzeit in dem Kastenstand eine Liegeposition in beiden Seitenlagen einzunehmen, bei der ihre Gliedmaßen auch an dem vom Körper entferntesten Punkt nicht an Hindernisse stoßen." Dies ist bei der derzeitigen Haltungsform nicht der Fall!

Trotz eindeutiger Rechtslage, sieht sich der Staat nicht in der Lage, schnelle Abhilfe zu schaffen!

Hier wird Unrecht zu Recht, und das Wohl der Tiere bleibt dabei auf der Strecke, nur damit Fleisch verarbeitende Konzerne weiterhin Billigfleisch für den Weltmarkt produzieren können. Für uns Nationaldemokraten heißt Nationalismus auch naturgerecht leben. Wir sprechen uns gegen eine industrielle Massentierhaltung aus, bei der Tiere, bedingt durch wirtschaftliche Interessen gequält werden. Dabei geht es uns nicht nur um die Haltung von Sauen, sondern auch um, für Tiere qualvolle Transporte, die oftmals über mehrere hundert Kilometer zurückgelegt werden. Die heimischen Landwirte sind einem enormen Preisdruck ausgesetzt und sind deshalb betriebswirtschaftlich gezwungen, immer billiger zu produzieren. Hierfür dem Endverbraucher, der billiges Fleisch kaufen möchte, die Schuld in die Schuhe zu schieben, ist eine Frechheit, die der Sache nicht gerecht wird. Hier ist der Staat gefordert! Die Massentierhaltung muß Schritt für Schritt zurückgefahren werden. Die NPD setzt dabei auf regionale Wirtschaftskreisläufe und eine staatlich unterstützte, artgerechte Nutztierhaltung. Dem Sterben von oft seit Generationen im Familienbesitz befindlichen Bauernhöfen muß durch wirksame Förderprogramme und steuerliche Entlastungen entgegengetreten werden. Forderungen übrigens, die schon vor Jahrzehnten erhoben wurden und wiederholt ignoriert wurden.

Für uns Nationaldemokraten ist Umwelt- und Tierschutz auch Heimatschutz. Wer hingegen seine Heimat nicht liebt, kann auch nicht glaubhaft für Umwelt-und Naturschutz kämpfen, daher sollten Wähler die eine wirkliche „grüne“ Politik wünschen, zukünftig einen großen Bogen um selbsternannte Umweltschützer wie Robert Habeck und Jan Philipp Albrecht machen.










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Vor Jahrzehnten las ich einige Bro­schüren und Bücher, die darüber aufklärten, daß es Kräfte in der Welt gibt, die sich orga­nisieren und Pläne entwickeln, um die Welt­herrschaft zu erringen. Um zu diesem Ziel zu gelangen, wäre es erforderlich, die Kontrolle des Geldes, der Regie­rungen, der Medien und der Sprache zu erreichen. Das alles dient dem Zweck, die Macht und damit die Kontrolle einer sich selbst als Elite empfin­dende Gruppe für sich zu erlangen.
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